Peter Pachel's Paros crimes - Found in the web...

 

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Köln-InSight.TV - Lesung mit Peter Pachel und Helena Katsiavara im Hinterhofsalon Köln

katsiavaraIn einem gemütlichen Ambiente im Hinterhofsalon, entfaltete sich eine literarische Atmosphäre, die die Hörer in ihren Bann zog, Platz für’s Nachdenken schaffte und Reisefieber auslöste. Eine Lesung mit griechischen und deutschen alltags,- und kriminellen Themen mit Peter Pachel, Helena Katsiavara und Johanna Alisch in der Moderation.

Die Wirtschaftskrise in Europa und die Medienberichte ziehen über das Verhältnis zwischen Griechenland und Deutschland üble Kreise, eigene gelebte und geliebte Geschichten in diesen zwei Ländern werden in Frage gestellt. Aus Freunden werden dadurch schnell Feinde.

Peter Pachel und Helena Katsiavara erzählten diese Geschichten am 22.01.2016 im Hinterhofsalon, ohne sie in Frage zu stellen, denn sie sind von Menschlichkeit und Gefühlen geprägt, wie das Leben selbst.

Peter Pachel aus Köln, hat schon lange sein Herz der Tiefe des Mittelmeeres und dem lauen Wind gewidmet, jenem der rund um die griechische Insel Paros abends durch die Gassen haucht.
Seit 30 Jahren besucht er die Insel und die Familie von Flora. Dennoch spielt sich in jenem Lieblingsort auch kriminelles ab, wie seine Krimi Romane „Maroulas Geheimnis“ und „Griechisches Gift“ verraten.
In den Romanen wird aber auch die griechische Lebensart sichtbar, das gewisse Etwas, jenes das das Herz erfüllt, um den Stress des Alltags in Deutschland entgegenzuhalten. Herr Pachel ist nämlich Chemiker und für seine Arbeit viel auf den Stassen und Gewässern der Welt unterwegs.

Helena Katsiavara, lebt seit ein paar Jahren in Köln, ist Kind von griechischen Gastarbeitern, hat Hessen als erste Heimat kennengelernt und ihre Liebe den deutschen Wäldern, Wiesen und Apfelalleen gewidmet.
Dennoch hat der Ruf der Ahnen und ihrer Familie sie für eine Weile nach Griechenland geholt und so konnte sie die Großfamilie auf dem Bauernhof ihrer Großmutter in allen Facetten erleben, bevor sie sich nach dem Abitur, mit 18. auf dem Weg ihrer ersten Heimat Deutschland machte.
Zwei so unterschiedliche Kulturen in einer Brust wollen ihren Platz finden. Das geschieht mit der Hilfe der bildenden Kunst, denn Helena Katsiavara hat durch die Malerei einen Ventil gefunden, verstaute und unverständliche innere Energien zu transformieren, ihnen Gestalt zu geben.
Zusätzlich benutzt sie auch das Schreiben als Werkzeug, seit dem sie 15 Jahre alt ist. Auf diese Weise entstehen Kurz-Geschichten und Kolumnen, sowie Kunst und Kulturberichte, die sie in online Kulturmagazinen veröffentlicht.

Johanna Alisch, unter anderem Literaturwissenschaftlerin, moderiert die Lesung mit Geschick und verbindet durch ihre Moderation die zwei Lesenden und ihre Geschichten, die sich in den zwei so unterschiedlichen Ländern abspielen. Durch präzise Fragen lockt sie bei den beiden Autoren Geschichten hinter den Geschichten hervor und schlägt so eine Brücke zum Publikum. Sie hinterlässt den Eindruck mit dem Land der Griechen auf irgendeine Weise verbunden zu sein. Die Ferien ihrer ersten 19. Jahre hat sie nämlich mit ihrer Familie auf Korfu verbracht, auch während und seit dem Studium ist der Kontakt zu Griechenland nie abgebrochen.

Im geistigen Auge des Zuhörers entstehen Bilder von langen Tafeln mit wunderbaren griechischen Köstlichkeiten, verbundene Menschen in ihrem fröhlichen Geplauder sowie Wendungen des Schicksals, in dem der Krimi eintritt und die Spannung für den Zuhörer steigen lässt. Das „griechische Gift“ breitet den Tot aus und „Maroulas Geheimnis“ lässt geschickt von Peter Pachel Rätsel entstehen.
Helena Katsiavara gibt zusätzlich den Ton an mit Erzählungen, in denen der fiktive Krimi in Deutschland und in Griechenland angedeutet wird. Der Zuhörer wird nach den Geschichten mit den neu entstandenen Gedanken sich selbst überlassen, vielleicht den Blickwinkel in ein tieferes Nachdenken geschoben, jenseits der polemischen Medienberichten der letzten Jahren über diese beiden Länder.

Der Abend endete mit einem traditionellen griechischen Bohnengericht. Das „griechische Gift“ ergänzte diesmal als Schnaps-Version das Gaumenvergnügen des Abends.

Location: Hinterhofsalon Köln

Text: Helena Katsiavara, Köln-InSight.TV
Fotos: Michael Bitzer, Helena Katsiavara

 

Out of Köln Insight Februar 16

 

UrlaubslektüreKrimis sind die neuen Reiseführer

Irene Binal im Gespräch mit Frank Meyer

Eine Frau im Bikini liegt am Strand der Ostsee in Timmendorfer Strand und liest ein Buch. (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)
Nervelkitzel: Ein guter Krimi gehört für viele ins Urlaubsgepäck. (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

Endlich Urlaub! Viele freuen sich darauf, einmal wieder ungestört schmökern zu können. Perfekt dafür ist ein Krimi, der in der Urlaubsregion spielt, sagt unsere Kritikerin Irene Binal. Denn dabei lässt sich ganz nebenbei so mancher Geheimtipp erfahren.

Hinterlistige Mörder oder Betrüger sind längst nicht nur in den Venedig-Romanen von Donna Leon unterwegs. Auch in Südfrankreich, Italien oder auf Mallorca müssen pfiffige Kommissare ihnen auf die Spur kommen. Der Leser kann auf diese Weise nicht nur auf Verbrecherjagd gehen, sondern auch auf Entdeckungsreise in seiner Urlaubsregion, meint unsere Kritikerin.

"Das passiert sogar sehr, sehr oft", so Binal. Die Krimis spielten an realen Orten, gingen dabei jedoch oft über die Informationen eines Reiseführers hinaus. So finde man darin häufig Geheimtipps, versteckte Restaurants oder auch Ausdrücke aus der Landessprache. In den meisten Fällen seien diese auch authentisch.

Natürlich finde man in solchen Krimis auch so manches Klischee - was aber gar nicht schlimm sei. Binal: "Jetzt sind wir mal ganz ehrlich: Wenn wir in Urlaub fahren - wir wollen doch das Klischee. Wir wollen doch in Südfrankreich den Thymian riechen und in Italien, da suchen wir La Dolce Vita. Und das ist eben diese Sehnsucht, die diese Krimis auch bedienen."

Negative Gefühle oder gar Angst vor Gewalt oder Terror werde sich bei der Lektüre von Urlaubskrimis sicher nicht einstellen, ist sich unsere Kritikerin sicher. Viele der Krimis seien im Ton so leicht - "das vermeidet jeden Gedanken an Terrorismus".

Urlaubskrimis:

Stella Bettermann: "Griechischer Abschied"               
ET: 8. 5. 2015, Ullstein Verlag Berlin

250 Seiten, EUR 8,99

Manni Breuckmann: "Schnee am Ballermann"                        
ET: 30. März 2015, Verlag Westend, Frankfurt

224 Seiten, EUR 10,50

216 Seiten, EUR 10,-

Eva Gründel: "Mörderhitze"
ET: 1. 6. 2015, Haymon-Verlag Innsbruck

344 Seiten, EUR 12,95

Peter Pachel: "Griechisches Gift"                                    
ET: 6. 3. 2015, Größenwahn-Verlag, Frankfurt a. M.

250 Seiten, EUR 21,90

Manfred Poser: "Tod am Tiber"                                     
ET: 27. 8. 2014, Edition Nautilus, Hamburg

224 Seiten, EUR 14,90

ET: 8. April 2015, Verlag Emons, Köln
176 Seiten, EUR 9,90

 

Out of Deutschlandradio Kultur August 15